1.6.1 Allgemein
Bezeichnungen
Internetdienstanbieter = Internet Service Provider (ISP)
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Ein Internetdienstanbieter (englisch Internet Service Provider (ISP);
im deutschsprachigen Raum auch oft nur Provider genannt) bietet in der
Regel gegen Entgelt verschiedene technische Leistungen an, die für die
Nutzung oder den Betrieb von Internet-Diensten erforderlich sind.
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Die Leistungen werden grob in zwei Bereiche unterteilt: Hosting und Zugang.
Provider
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In der Telekommunikation wird mit Provider ein Anbieter von
Telekommunikationsdiensten bezeichnet.
Dabei kann es sich sowohl um einfache als auch um höherwertige Dienste
handeln.
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Besitzt der Provider ein eigenes Kommunikationsnetz, wird er als
Netzbetreiber bezeichnet.
Host
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Als Host (engl. Wirt, Gastgeber) wird in der Informationstechnik ein
Computer in einem Netzwerk bezeichnet, auf dem ein oder mehrere
Server betrieben werden.
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Aus diesem Zusammenhang heraus werden Hosts umgangssprachlich häufig
als Server bezeichnet.
Hosting
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Unter Hosting, (zu Deutsch bewirten) versteht sich die Unterbringung von
Internetprojekten, die sich in der Regel auch öffentlich durch das
Internet abrufen lassen. Diese Aufgabe übernehmen
Internet-Dienstleistungsanbieter (Provider oder Webhoster) die
Webspeicher, Datenbanken, E-Mail-Adressen und weitere Produkte anbieten
und zum Austausch von Daten durch das Internet dienen.
Webhosting
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Unter Webhosting, versteht man die Unterbringung (Hosting) von Webseiten
auf dem Webserver eines Internetdienstanbieters.
Der Webhoster genannte Provider stellt, üblicherweise gegen Bezahlung,
seine Ressourcen zur Verfügung.
Zu diesen Ressourcen gehören insbesondere Bereitstellung und Betrieb von
Host, Webserver und deren Netzwerkanbindung.
Server
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Ein Server (engl. "to serve" = bedienen) ist ein Programm, welches auf
die Kontaktaufnahme eines Client-Programmes wartet und nach
Kontaktaufnahme mit diesem Nachrichten austauscht.
Webserver
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Ein Webserver ist ein Programm (vergleiche Server), welches Informationen
über das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) zur Verfügung stellt.
Hosts, die primär diesen Dienst anbieten, werden umgangssprachlich
ebenfalls als Webserver bezeichnet.
Domain
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Eine Domain im Internet ist ein zusammenhängender Teilbereich des
hierarchischen DNS-Namensraumes.
DNS = Domain Name System
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Das Domain Name System (DNS) ist einer der wichtigsten Dienste im Internet.
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Seine Hauptaufgabe ist die Umsetzung von "Internetadressen" in die
zugehörige IP-Adresse.
IP-Adresse = Internet-Protocol-Adresse
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Eine IP-Adresse (Internet-Protocol-Adresse) ist eine Nummer, die die
Adressierung von Rechnern und anderen Geräten in einem IP-Netzwerk erlaubt.
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Technisch gesehen ist die Nummer eine 32- oder 128-stellige Binärzahl.
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Das bekannteste Netzwerk, in dem IP-Adressen verwendet werden, ist
das Internet.
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Im Internet werden beispielsweise Webserver über IP-Adressen angesprochen
(de facto werden alle Rechner im Internet über eine IP-Adresse angesprochen).
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(ähnlich der Anwahl mit einer Telefonnummer aber mit
paketorientierter Verbindung)
Digital Subscriber Line = Digitaler Teilnehmer-Anschluss
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Über die Digital Subscriber Line (DSL) (englisch für "Digitaler
Teilnehmer-Anschluss") können Haushalte und Unternehmen Daten mit
hohen Übertragungsraten (bis zu 210 Mbit/s) über einfache
Kupferleitungen senden und empfangen.
- Dies ist eine wesentliche
Verbesserung gegenüber den technisch überholten Analog-
(bis zu 56 kbit/s) und ISDN-Verbindungen (mit 2 gebündelten
Kanälen 128 kbit/s). In der Regel wird mittels DSL ein
Breitband-Internetzugang zur Verfügung gestellt.
Adressierungselemente im Fernmeldebereich
Internet-Zugang
Aufgaben des Internetdienstanbieters
Die Leistungen werden grob in zwei Bereiche unterteilt
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Hosting
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Zugang
Hosting (Host-Provider)
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Die wichtigsten Leistungen aus dem Bereich Hosting sind Registrierung
und Betrieb von Domains, Vermietung von Webservern (komplett oder
teilweise) und Vermietung von Platz in einem Rechenzentrum inklusive
Internet-Anbindung, Strom- und Notstromversorgung etc.
Zugang (Access-Provider)
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Die wichtigsten Leistungen von Zugangsanbietern
(auch Access-Provider genannt) sind die Bereitstellung von
Wählverbindungen, Breitbandzugängen und Standleitungen.
Weitere Teilgebiete eines Providers sind
Web-Provider
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Hier werden dem Kunden auf vom Provider konfigurierten Servern
Web-Dienste angeboten.
In der Regel bieten diese Provider auch Datenbanken mit an.
Mail-Provider
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Diese Provider stellen ihren Kunden Mail-Domain(s) auf von ihnen
betriebenen Servern zur Verfügung. Gewöhnlich beinhaltet dies auch
Spamschutz und ein Webinterface zur Verwaltung kundeneigener Accounts.
Content (Content-Provider)
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Der Content-Provider kann derjenige sein, der eigene redaktionelle
Beiträge und Inhalte zu Verfügung stellt oder ein entsprechendes
Programm (CMS) auf Mietbasis bereit hält.
Dabei ist es egal, bei welchem Provider die jeweiligen Seiten/Domains
gehostet werden.
Die Inhalte werden vom Content-Provider lediglich verlinkt.
Vorteil dieser Möglichkeit ist es, dass der Nutzer ein CMS nutzen
kann und sich nicht um einen eigenen Server kümmern muss (Supportaufwand).
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